{"id":885,"date":"2014-04-01T19:11:20","date_gmt":"2014-04-01T18:11:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=885"},"modified":"2014-05-05T18:28:59","modified_gmt":"2014-05-05T17:28:59","slug":"island-winter-2014-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=885","title":{"rendered":"Reisebericht Island \u2013 Winter 2014 | Teil I"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/6D_19107_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-873\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/6D_19107_400-150x150.jpg\" alt=\"6D_19107_400\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Bei sch\u00f6nstem,\u00a0 warmen Fr\u00fchlingswetter ging es von Dresden nach Sch\u00f6nefeld und von dort mit WOW-Air nach Island.<br \/>\nAm Flughafen Sch\u00f6nefeld legte ich mit meinen zwei gro\u00dfen Reisetaschen schon einmal eine Ehrenrunde hin. Den Abflug wie beim letzten mal im D-Bereich erwartend, schleppte ich die insgesamt 50 kg Gep\u00e4ck quer \u00fcbers Gel\u00e4nge, um dann festzustellen, dass es doch vom A-Bereich losgehen sollte. Auf dem R\u00fcckweg verfluchte ich die schlechte Vorbereitung in Form der vergessenen 1-Euro-M\u00fcnze f\u00fcr einen Gep\u00e4ckrolli. Zu allem \u00dcberfluss schleifte auch die Jacke noch den halben Weg \u00fcber im Dreck und sah aus, als h\u00e4tte sie den Urlaub schon hinter und nicht erst vor sich. Nach einigem Hin und Her fand ich meinen Schalter im ersten Obergescho\u00df. Da die Schlangen schon eine h\u00fcbsche L\u00e4nge angenommen hatte, blieb mir genug Zeit, zu beobachten, wie diesmal auch schon hier das Handgep\u00e4ck gewogen wurde. Ein Alptraum f\u00fcr Fotografen!<!--more--> Ich verstaute das Zweitgeh\u00e4use noch schnell in der Jackentasche und hielt den Rucksack auf der Waage auch h\u00fcbsch aufrecht und damit auch die blinkende 11 Komma von der Anzeige. F\u00fcr meinen damit nun genau 10 Kilo schweren Rucksack bekam ich das lila \u201epass\u201c B\u00e4ndel verliehen und durfte sogar zwischen Gang- oder Fensterplatz w\u00e4hlen (die Vorabreservierung f\u00fcr 7 Euro hatte ich mir gespart). Die Handgep\u00e4ckkontrolle verlief angenehm freundlich, die Dame fragte, ob ich mit diesem Gep\u00e4ck \u00f6fter fl\u00f6ge &#8211; dann kenne ich ja die Prozedur! W\u00e4hrend wir auf das Ergebnis der Sprengstoff-Spuren-Untersuchung warteten, gab es sogar noch einen netten Plausch \u00fcber Wetter und Motive in Island. Kompliment, das hatte ich schon viel \u00f6fter, viel unentspannter erlebt.<\/p>\n<p>Recht originell war auch die Einweisung an Bord. Sie k\u00f6nne nur zwei Worte Deutsch meinte die Purserette: \u201eDanke\u201c und \u201eKu-gel-schreib-er\u201c. Kugelschreiber muss wohl das\u00a0<em>\u0434\u043e\u0441\u0442\u043e\u043f\u0440\u0438\u043c\u0435\u0447\u0430\u0442\u0435\u043b\u044c\u043d\u043e\u0441\u0442\u0435\u0439<\/em> (Dostoprimetschatelnosti*) der Deutsch lernenden\u00a0 Isl\u00e4nder sein. Die folgende Einleitung ist dann aber durchaus h\u00f6renswert: Wir lernten die Dinge, die wir tun oder lassen sollten im Flugzeug und wir lernten, was Sitzlehnen und Mundwinkel gemeinsam haben bei einem WOW-Flug: Sie bleiben oben! Die Schwimmweste sei nicht zweckm\u00e4\u00dfig, sie ist schick und hat dar\u00fcber hinaus auch noch tolle Accessoires,\u00a0 in die man hineinblasen kann oder die leuchten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich und ohne die Schwimmwesten benutzt zu haben, landeten wir in Keflavik. Diesmal nutzte ich die Wartezeit aufs Gep\u00e4ck zum Geldholen an der ATM, diese hier schluckte auch anstandslos meine Visakarte. (Die im Foyer hatte im letzten Jahr nur ec-Karten korrekt verarbeitet.) Die Autovermietung war wieder schnell erledigt, diesmal stand mein Auto aber irgendwo ganz weit hinten. Ich lie\u00df auf der Anmietung noch schnell einen kleinen Glasschaden nachtragen und dann ging&#8217;s los. 10 Minuten Fahrt zum Hotel Berg. (Kann ich \u00fcbrigens nach wie vor empfehlen.) Das Wetter war auch in Island bestens und ich wollte den Sonnenschein noch f\u00fcr eine Runde auf der Halbinsel Reykjanes nutzen. Es hatte allerdings die letzten Tage noch viel geschneit und so bot sich ein v\u00f6llig anderes Bild als im Oktober.<br \/>\nDa ich Gunnuhver <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14687_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-889\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14687_400.jpg\" alt=\"Geothermalgeboiet Seltun\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14687_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14687_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>schon kannte, entschied ich mich f\u00fcr ein anderes Geothermalfeld.F\u00fcr Seltun, auch wenn es weiter entfernt lag. Leider h\u00e4tte ich vorher besser auf das Luftbild achten sollen. Seltun\u00a0 war strikt nach Osten ausgerichtet und hatte kein Licht mehr, als ich dort ankam. Der Aufstieg zum oberen Teil lohnte sich auch allenfalls wegen der Aussicht. Wer vor der Wahl steht zwischen Gunnuhver und Seltun, dem sei dringend zu Gunnuhver, als attraktiver, geraten. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14733_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-890\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14733_400.jpg\" alt=\"6D_14733_400\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14733_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14733_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Leider zog es auch langsam zu und es war vorbei mit dem sch\u00f6nen Licht des Abends. Ich rumpelte noch das kurze Pistenst\u00fcck nach\u00a0 Selatangar und bis an den Strand. Hier st\u00fcrmte es aber noch heftiger und der Himmel war nun v\u00f6llig zugezogen. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14713_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-891\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14713_400.jpg\" alt=\"6D_14713_400\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14713_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14713_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Weiter ging es zum Leuchtturm Reykjanesviti und der Landspitze dahinter. Der sehr starke Wind und der unattraktive Himmel lie\u00dfen aber auf\u00a0 keine guten Fotos hoffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Nacht wurde ich um halb zwei wach und versuchte bei der Gelegenheit, am Nachthimmel etwas zu erkennen. Sterne waren zu sehen, es war also wieder aufgeklart. War da etwa ein Schimmer am Himmel?! Ich machte den Kameratest. (15 sec, gr\u00f6\u00dfte Blende, einfach aus der Hand, wenn\u2018s gr\u00fcn wird ist es Nordlicht, blau oder grau und es sind einfach nur Wolken.) Hier waren Stra\u00dfenbeleuchtung und Licht des Ortes aber zu hell, um sich wirklich sicher zu sein. Ich stieg also wieder in die Sachen und machte mich skeptisch auf hinters Haus. Die ganze Umgebung war hier stark beleuchtet und erst ein St\u00fcck hinterm Haus war ein H\u00fcgel der Steilk\u00fcste, an dem es etwas weniger hell war. Schon auf der Stra\u00dfe war ich mir auch ohne Kameratest sicher, dass ist tats\u00e4chlich Polarlicht! Also wieder rein ins Haus und dann zum Auto, alles zusammengesucht und zum H\u00fcgel hinauf.<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14762_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-892\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14762_400.jpg\" alt=\"6D_14762_400\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14762_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14762_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a> Leider war es immer noch st\u00fcrmisch. Ich traute mich daher nicht, dass Stativ auszufahren. Wenig sp\u00e4ter zeigte sich \u00fcber mir das st\u00e4rkste Polarlicht, dass ich je gesehen habe. Auch mit blo\u00dfem Auge kr\u00e4ftig gr\u00fcn und tanzend, leider aber ziemlich hoch im Zenit und ohne jeden sinnvollen Vordergrund kaum zu fotografieren. Ich schoss, fast vom Boden aus, immerhin ein paar Erinnerungsfotos. Nach etwa 20 Minuten war alles vorbei. Trotzdem war ich begeistert! Polarlicht, gleich in der ersten Nacht! Wenn das kein verhei\u00dfungsvoller Auftakt ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=900\">weiter zum Teil II<\/a><\/p>\n<p>&#8212;<br \/>\n<em> *Sie haben nie Russisch gelernt? Dosto-prime-tschatel-nosti hei\u00dft Sehensw\u00fcrdigkeiten und Niemand, der sich irgendwie dazu gebracht hat, diese Vokabel zu lernen, hat sie jemals wieder vergessen!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei sch\u00f6nstem,\u00a0 warmen Fr\u00fchlingswetter ging es von Dresden nach Sch\u00f6nefeld und von dort mit WOW-Air nach Island. 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