{"id":941,"date":"2014-04-05T16:28:01","date_gmt":"2014-04-05T15:28:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=941"},"modified":"2014-04-10T19:34:00","modified_gmt":"2014-04-10T18:34:00","slug":"island-winter-2014-teil-iv","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=941","title":{"rendered":"Island \u2013 Winter 2014 | Teil IV"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=885\">zum Teil I<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_16798_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-942\" alt=\"Eis am Strand, J\u00f6kuls\u00e1rl\u00f3n\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_16798_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_16798_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_16798_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Gegen halb drei Uhr morgens war ich dann im Bett. Irgendwie musste ich dabei aber vergessen haben, den Wecker zum Sonnenaufgang zu stellen. Beim Fr\u00fchst\u00fcck schien die H\u00e4lfte der G\u00e4ste gerade vom Eisstrand zur\u00fcckgekommen zu sein, demonstrativ lagen auch noch die Kameras auf dem Tisch. Jetzt brachte das \u00c4rgern aber auch nichts mehr! Ich genoss statt dessen mein Fr\u00fchst\u00fcck. Das war hier wirklich reichhaltig und gut. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck\u00a0 ging es zum Eisstrand.<!--more--> <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_16759_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-943\" alt=\"Eis am Strand, J\u00f6kuls\u00e1rl\u00f3n\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_16759_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_16759_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_16759_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Die Sonne stand noch tief \u00fcberm Meer und bot so die M\u00f6glichkeit, die Eisbl\u00f6cke im Gegenlicht in Szene zu setzen. Vor allem wenn man sich hinknien musste, leistete die Wathose gute Dienste, diesmal passte ich aber auf, das Stativ nicht unn\u00fctz ins Wasser zu stellen und keinesfalls umfallen zu lassen. Von S\u00fcden her zog es inzwischen langsam zu und auf dem Weg zum Svatifoss war es dann vollends bedeckt. Leider wurde der Himmel dabei aber auch nur einf\u00f6rmig tr\u00fcb, ohne gute Struktur in den Wolken zu bekommen. Am Nationalparkzentrum warnte ein Hinweis, der Weg zum Svatifoss w\u00e4re sehr vereist und nur auf eigene Gefahr zu begehen. Ich machte mich trotzdem auf den Weg, nahm aber die Teleskopst\u00f6cke mit. Mein entz\u00fcndetes Knie machte mir leider inzwischen heftig zu schaffen. Der Weg war gut passierbar, gut ausgebaut und nur an einigen Stellen eisig, wobei die St\u00f6cke dann eine gute Hilfe waren. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17042_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-944\" alt=\"Svatifoss\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17042_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17042_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17042_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Fotografisch war am Svatifoss nichts zu hohlen. Die Basalts\u00e4ulen dunkel, der Himmel hell und strukturlos und die Bl\u00f6cke im Grund der Schlucht verschneit. Es wurden also mehr ein paar Erinnerungsfotos. Auf der R\u00fcckfahrt biege ich diesmal in die Stichstra\u00dfe zum Svinafellsj\u00f6kull ab. Obwohl die Piste sehr vereist ist und auch sonst nach wenig Verkehr aussah, warteten am Parkplatz schon einige Autos. Der Blick auf die Gletscherzunge mit ihrem v\u00f6llig zugefrorenen See war auf den ersten Blick noch nicht so umwerfend, je weiter man aber dem kleinen Pfad hangaufw\u00e4rts folgte, desto besser wurde der Blick auf den zerrissenen, an vielen Stellen wunderbar blau schimmernden Gletscher. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17168_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-945\" alt=\"Svinafellsj\u00f6kull\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17168_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17168_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17168_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nJe weiter man dem Pfad folgte, um so ausgesetzter wurde es und immer wieder poltern mit dem tauenden Eis kleine und gr\u00f6\u00dfere Brocken aus den W\u00e4nden \u00fcber mir ins Tal.<\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt kam kurz vor J\u00f6kuls\u00e1rl\u00f3n \u00fcberraschend wieder die Sonne heraus und im Windschatten an der Lagune war es fast schon warm. Unter diesen Umst\u00e4nden gab es den Pausenkaffee diesmal sogar drau\u00dfen in der Sonne im Windschatten der Imbissh\u00fctte. Das war sehr angenehm und ich nahm mir reichlich Zeit, auch um ein paar Reisenotizen zu vervollst\u00e4ndigen. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17209_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-946\" alt=\"6D_17209_400\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17209_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17209_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17209_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Die inzwischen wieder tiefer stehende Sonne bot noch einige gute Gelegenheiten, an der Lagune und am Eisstrand Aufnahmen im Gegenlicht zu machen. Lange vor Sonnenuntergang und bevor das Licht noch Farbe annehmen konnte, verschwand die Sonne dann aber hinter einem dicken Wolkenband im S\u00fcdwesten. Zum sp\u00e4teren Abend zog es immer mehr zu und auch in der Nacht waren eher Schneeflocken und Regen zu sehen als Sterne.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfen im Nordosten waren immer noch unpassierbar. Das betraf inzwischen zwar nur noch den Abschnitt zwischen Egilssta\u00f0ir, aber es half trotzdem wenig. Zwischendurch war sogar die Strecke auf der anderen Seite, \u00d6xnardalshei\u00f0i, zwischen Reykjav\u00edk nach Akureyri gesperrt gewesen, inzwischen aber wieder frei. \u00a0Daraufhin hatte ich am Vortag zun\u00e4chst die n\u00e4chsten zwei \u00dcbernachtungen auf der Nordostroute storniert, solange das noch kostenfrei ging. Jetzt pr\u00e4sentierte mir booking.com einen g\u00fcnstigen Deal f\u00fcr das Gullfoss-Hotel. Das buchte ich und richtete mich damit endg\u00fcltig auf den Riesenumweg um die halbe Insel ein. Bei einer \u00dcbernachtung am Gullfoss w\u00e4re dort vielleicht noch etwas zu fotografieren und der Umweg gegen\u00fcber einer \u00dcbernachtung im Gro\u00dfraum Reykjav\u00edk insgesamt zu verschmerzen. Am morgen regnete es leicht und der Wind hatte deutlich an St\u00e4rke zugenommen. Wenn ich das lange St\u00fcck wieder zur\u00fcck mu\u00dfte, wollte ich wenigstens noch ein paar Sehensw\u00fcrdigkeiten unterwegs mitnehmen. Das Flugzeugwrack irgendwo auf dem Sander, Der \u201eKirchenfu\u00dfboden\u201c und noch ein paar Kleinigkeiten. Die Fahrt ging z\u00fcgig, obwohl aus dem Niesel bald kr\u00e4ftiger Regen wurde. Den Kirchenfu\u00dfboden (Kirkjug\u00f3lf) \u00a0in Kirkjub\u00e6jarklaustur verschob ich in Anbetracht des str\u00f6menden Regens auf sp\u00e4tere Reisen. Die asiatischen Reisenden, die kurz vor mir immerhin noch tapfer ausgestiegen waren, kapitulierten gerade ebenfalls in der v\u00f6llig aufgeweichten Schafsweide, in deren Mitte die Basalts\u00e4ulen sind.<br \/>\nIm Internet hatte ich eine Beschreibung mit Bild des Abzweiges, der zum Flugzeugwrack f\u00fchren sollte, gefunden und achtete nun st\u00e4ndig mit Argusaugen auf die Landmarken. H\u00e4tte ich lieber mal richtig gelesen! In Vik angekommen, war Flut und das Meer wurde vom Sturm gepeitscht. Aus dem Plan, vielleicht doch noch bei Ebbe Bilder der Klippen zu bekommen, wurde also auch nichts. Nach einem kurzen Stopp im \u00f6rtlichen Supermarkt ging es weiter. Und pl\u00f6tzlich war sie da, die Zufahrt zum Flugzeugwrack, an einer Stelle, an der ich nun \u00fcberhaupt nicht mehr damit gerechnet hatte. Sturm und ausgewaschener Fahrweg sch\u00fcttelten das Auto gleicherma\u00dfen. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17236_2_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-947\" alt=\"6D_17236_2_400\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17236_2_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17236_2_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17236_2_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nDann landete ich auf dem schwarzen Lavasander und folgte den Fahrzeugspuren, bis das Flugzeug doch tats\u00e4chlich vor mir auftauchte. Als ich die T\u00fcr \u00f6ffnen wollte, ging das zun\u00e4chst nicht, der Sturm dr\u00fcckte so stark dagegen. Das Wetter war nat\u00fcrlich alles andere als geeignet zum Fotografieren! Der Sturm trieb Regen und Graupel waagerecht vor sich her und nach zwei drei Bildern musste erst mal die Frontlinse wieder getrocknet werden.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17284_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-948\" alt=\"6D_17284_400\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17284_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17284_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17284_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>An den S\u00fcdh\u00e4ngen unterm Eyjafjallaj\u00f6kull trieb der Sturm die Wasserf\u00e4lle, die sonst von der Seljalandshei\u00f0i gerade harab st\u00fcrzen, \u00a0nach oben aus der Wand. Auf den ersten Blick hatte ich angenommen, es w\u00fcrde dort etwas brennen.<\/p>\n<p>Kurz vor Geysir h\u00f6rte der Regen endlich auf und auch auch der Sturm lie\u00df nach. Am Geysir kann ich die Sache mit dem Eintritt selbst ausprobieren. 600 Kronen, daf\u00fcr wurde ich auch arbeitsteilig von vier Leuten betreut. (Es war aber auch gerade kein Bus angekommen.) Ich versuche ein paar Zyklen lang die markante blaue Blase, mit der die Eruption meist beginnt, zu fotografieren \u2013 mit m\u00e4\u00dfigem Erfolg. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17295_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-949\" alt=\"Geysir Strokkur\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17295_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17295_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17295_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nMein Versuch, den Brurafoss anzufahren, endete in mehreren Sackgassen und es war dann zum Laufen auch schon zu sp\u00e4t. Daf\u00fcr gab\u2018s zwei kurze Shopping Intermezzi im Shop am Geysir und am Gullfoss. F\u00fcr Fotos taugte das Licht leider nichts mehr. Im ganzen Gullfoss-Hotel waren zwei Zimmer belegt, am Geysir hatte es noch deutlich voller ausgesehen. In der Nacht schneite es. Ich bekam Zweifel, ob die Idee mit dem Abstecher hier raus so gut gewesen war, als ich den Stra\u00dfenzustand online checkte und f\u00fcr die Verbindungsstra\u00dfen nach Borganes blau (\u201esippery\u201c) angezeigt bekam. Der Rest der Strecke war aber meist gr\u00fcn, einige Strecken im Norden dann gelb. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17398_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-950\" alt=\"6D_17398_400\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17398_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17398_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17398_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\n\u201eSlippery\u201c entpuppte sich als durchgehende Eisdecke auf der Stra\u00dfe. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17196_400A.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-951\" alt=\"Svinafellsj\u00f6kull\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17196_400A.jpg\" width=\"181\" height=\"340\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17196_400A.jpg 181w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17196_400A-159x300.jpg 159w\" sizes=\"(max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><\/a>Was zu hause zu Albtr\u00e4umen f\u00fchren w\u00fcrde, lie\u00df sich dank der Spikes aber ganz gut fahren, zumal bald die Sonne herauskam und das frische Wei\u00df herrlich erstrahlte. Schade, dass ich einen solchen Sch\u00f6nwettertag nun auf der ewig langen Strecke von Geysir zum Myvatn verbringen musste. 560 km wollten erst mal abgespult werden, zumal bei 90 km\/h H\u00f6chstgeschwindigkeit!<\/p>\n<p>Am Ende lief aber alles ganz gut und schon kurz vor drei Uhr rollte ich am Go\u00f0afoss vor. Die Sonne war immer noch prall und der Himmel wolkenlos. Mit diesem Licht war der Wasserfall nicht ganz einfach in Szene zu setzen. Die Belichtungsgegens\u00e4tze waren extrem. Nach der Westseite versuchte ich auch zur Ostseite zu kommen. Der Weg dorthin f\u00fchrt durch knietiefe Verwehungen und in meiner Einfalt war ich nat\u00fcrlich ohne Schneeschuhe, wenigstens aber mit Gamaschen losgezogen. An der Ostseite kommt man auch gut ans Wasser hinunter, im Sommer zumindest, \u00a0mit viel Schnee war es doch recht schwierig. Unten am Wasserfall war die Beleuchtungssituation noch schwieriger.\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17483_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-952\" alt=\"Go\u00f0afoss\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17483_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17483_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17483_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Etwas \u00fcber eine Stunde arbeitete ich am Wasserfall, dann brachte ich die letzten 50 km bis zum Myvatn hinter mich. Nach einem kurzen Check in wollte ich so viel wie m\u00f6glich noch das sch\u00f6ne Sonnenlicht nutzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Geotermalfeld Hverar\u00f6n\u00f0 im Schatten des N\u00e1mafjall war eines der Ziele. Die Zufahrt wurde von einer Schneefr\u00e4se tief freigelegt und so fuhr man durch den metertiefen Graben und hatte kaum mehr Platz als eine Autobreite. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17643_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-953\" alt=\"6D_17643_400\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17643_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17643_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17643_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nDa das Areal aber schon im Schatten lag, hielt ich mich nicht lange dort auf. Die Felss\u00e4ulen am Kalfastr\u00f6nd sah ich mir an und drehte noch ein paar Runden, bevor ich mich zum Sonnenuntergang zur\u00fcck zum Go\u00f0afoss aufmachte. Herrschte den ganzen Tag greller Sonnenschein, so zog sich jetzt ein dickes Wolkenband am Westlichen Horizont zusammen und damit war es aus mit wirklich guten Lichtstimmungen. Ich stapfte trotzdem bis zum Aussichtspunkt oben am Ostrand des Wasserfalls. Diesmal benutze ich auch die Schneeschuhe. Dadurch wurde der Zugang deutlich angenehmer und schneller.\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17661_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-954\" alt=\"Go\u00f0afoss\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17661_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17661_400.jpg 400w, http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_17661_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nDas rettete das fehlende Licht, aber leider auch nicht mehr.<br \/>\nZiemlich erfolglos ging es alsbald zur\u00fcck zum Hotel Myvatn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=962\">weiter zum Teil V<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zum Teil I Gegen halb drei Uhr morgens war ich dann im Bett. 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