{"id":198,"date":"2012-01-21T19:03:22","date_gmt":"2012-01-21T18:03:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=198"},"modified":"2012-01-21T20:21:18","modified_gmt":"2012-01-21T19:21:18","slug":"rezeptsplitter-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=198","title":{"rendered":"Rezeptsplitter II"},"content":{"rendered":"<h1>LAB Modus und Wei\u00dfabgleich<\/h1>\n<p>Sonnenaufgang am Gohrisch, die ersten, noch goldenen Strahlen der Sonne treffen die Spitze der Gohrischscheibe&#8230; so hat man es vor seinem inneren Auge&#8230; was dann aber aus der Kamera kommt ist irgendwie v\u00f6llig etwas anderes :-\/<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_jpg_out_of_camera.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-199\" title=\"JPEG direkt aus der Kamera\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_jpg_out_of_camera.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_jpg_out_of_camera.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_jpg_out_of_camera-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Hier das JPEG direkt aus der Kamera.<br \/>\nWei\u00dfabgleich automatisch (Kamera w\u00e4hlt Tageslicht)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der erste (selbstverst\u00e4ndliche) Schritt ist nun, auf das RAW Format zur\u00fcckzugreifen. Hier l\u00e4\u00dft sich jetzt beliebig der Wei\u00dfabgleich neu setzen. Dazu kann man die Vorgaben nutzen (wie bei der Kamera) oder man kann mit der Pipette einen Punkt im Bild als Referenz suchen, der im Original wei\u00df oder neutral grau war. Der Schnee im Halbschatten oder Schatten am Gipfel ist daf\u00fcr gut geeignet.<!--more--><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_weissabgleich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-201\" title=\"Ge\u00e4nderter Wei\u00dfabgleich\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_weissabgleich.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_weissabgleich.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_weissabgleich-300x157.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nAber Vorsicht, lieber etwas zu k\u00fchl als zu warm abstimmen. Wir sind viel ehr bl\u00e4ulichen Schnee von Fotos gew\u00f6hnt als zu warme T\u00f6ne!<\/p>\n<p>Sind wir mit dem Resultat zufrieden k\u00f6nnen wir das RAW entwickeln und ans weitere Bearbeiten gehen.<\/p>\n<p>Der Bildeindruck der ersten goldenen Sonnenstrahlen soll jetzt etwas intensiver werden. Dazu k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich die Farbs\u00e4ttigung verst\u00e4rken. Weil das Ergebnis im Allgemeinen h\u00f6heren Anspr\u00fcchen nicht gerecht wird m\u00f6chte ich hier einen anderen Weg nehmen:<\/p>\n<h2>LAB<\/h2>\n<p>Das Bild wird in den LAB-Modus umgewandelt. (Das sollte mit 16bit Farbtiefe erfolgen!) Dann legen wir eine Gradiationskurve (als Einstellungsebene) dar\u00fcber. Hier zeigt sich jetzt ganz deutlich der Unterschied zwischen RGB und LAB! In der Kanalauswahl gibt es jetzt nicht mehr die RGB Kan\u00e4le sondern &#8222;Helligkeit&#8220;, &#8222;a&#8220; und &#8222;b&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab_gradiation2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-205\" title=\"IMG_27761_20D_lab_gradiation2\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab_gradiation2.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"314\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab_gradiation2.jpg 305w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab_gradiation2-291x300.jpg 291w\" sizes=\"(max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><\/a>Uns interessieren jetzt die Kan\u00e4le &#8222;a&#8220; und &#8222;b&#8220;. \u00c4hnlich wie man im RGB Modus den Tonwertumfang des Bildes bearbeiten kann, wollen wir das hier mit den Farben tun. Wir strecken den Graphen gewisserma\u00dfen in dem wir die Regler ein Feld nach innen ziehen. <span style=\"color: #808080;\"><em>Das muss auf beiden Seiten und beiden Kan\u00e4len absolut gleich sein, sonst verschieben sich die Farben! Dazu sollte das feinere Raster wie hier im Bild eingeblendet werden.<\/em><\/span><br \/>\nSo verfahren wir sowohl mit dem &#8222;a&#8220; als auch mit dem &#8222;b&#8220; Kanal. Das Resultat sollte subtil aber wahrnehmbar sein. Gerade Rot- und Gelbt\u00f6ne sprechen auf diese Methode gut an. Soll es noch plakativer werden (weil es zum Bildthema passt oder die Bildaussage unterstreichen soll) k\u00f6nnte man jetzt noch tiefer in die LAB-Trickkiste greifen.<\/p>\n<h2>LAB-Bildberechnung<\/h2>\n<p>Das geh\u00f6rt schon in die Ecke der\u00a0 dirty (but lovely) tricks aber im Beispiel wollen wir es ruhig mal versuchen. Kopieren wir die Hintergrundebene. Dann wenden wir auf die Kopie den Befehl &#8222;Bildberechnung&#8220; an.<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab_berechnung.jpg\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"IMG_27761_20D_lab_berechnung\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab_berechnung.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><br \/>\nDie F\u00fcllmethode sollte &#8222;Weiches Licht&#8220; sein. Jetzt kann man die Kan\u00e4le ausw\u00e4hlen und mit &#8222;LAB&#8220;, &#8222;a&#8220; und &#8222;b&#8220; versuchen welches Ergebnis besser den Erwartungen entspricht.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-208\" title=\"LAB Ebenen\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab2.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab2.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_lab2-300x214.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nAnschlie\u00dfend wird man meist die Deckkraft dieser Ebene deutlich reduzieren um den Effekt anzupassen. \u00dcber eine Maske l\u00e4sst er sich dann nat\u00fcrlich auch nur partiell gestalten.<\/p>\n<p>Noch etwas was im LAB-Modus besser gelingt ist die Funktion &#8222;Tiefen\/Lichter&#8220;. Im Beispiel bietet sich die Funktion an, um die Zeichnung in den Lichtern etwas zu verst\u00e4rken. (Noch besser aber geht es nat\u00fcrlich, wenn man bei der RAW-Entwicklung gleich eine kleine Reserve l\u00e4\u00dft!)<br \/>\nJetzt kann das Bild wieder in den RGB Modus zur\u00fcck gewandelt werden. Ich reduziere dazu meist alle LAB-Ebenen auf eine, die ich dann \u00fcber den Original-Hintergrund lege um im RGB Modus sp\u00e4ter noch die Intensit\u00e4t der LAB-Bearbeitung \u00fcber die Deckkraft steuern zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDen Trick mit der SW-Ebene im Liminazmodus aus dem letzten <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=80\">Rezeptsplitter<\/a> kann man auch bei diesem Bild ganz gut verwenden um mehr Zeichnung im Schnee zu bekommen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eissner-dresden.de\/elbsandsteingebirge\/Winter\/slides\/IMG_27761_20D_800.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-211\" title=\"Gohrischscheibe\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_600.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_600.jpg 600w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_600-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/IMG_27761_20D_600-450x300.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das abschlie\u00dfend bearbeitete Bild, so wie es dem subjektiven Eindruck des Morgens am ehesten gerecht wird und das erste goldene Leuchten betont und vom dunklen Hintergrund abhebt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LAB Modus und Wei\u00dfabgleich Sonnenaufgang am Gohrisch, die ersten, noch goldenen Strahlen der Sonne treffen die Spitze der Gohrischscheibe&#8230; so hat man es vor seinem inneren Auge&#8230; was dann aber aus der Kamera kommt ist irgendwie v\u00f6llig etwas anderes :-\/ &hellip; <a href=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=198\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[34,35],"class_list":["post-198","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildbearbeitung","tag-aufnahmetechnik","tag-bildbearbeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/198"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=198"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/198\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":221,"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/198\/revisions\/221"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}