{"id":464,"date":"2013-05-18T08:13:20","date_gmt":"2013-05-18T07:13:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=464"},"modified":"2013-05-26T09:43:56","modified_gmt":"2013-05-26T08:43:56","slug":"reisebericht-namibia-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=464","title":{"rendered":"Reisebericht Namibia Teil II"},"content":{"rendered":"<h2><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=441\">-&gt; Teil I<\/a><\/h2>\n<h2>4. August, Dresden, Vorabend<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01068.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-492\" style=\"border: 0px none;\" alt=\"G12_01068\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01068.png\" width=\"320\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01068.png 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01068-300x258.png 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01068-348x300.png 348w\" sizes=\"(max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a>Nun stehen die Taschen im Wohnzimmer, nur das Handgep\u00e4ck muss noch verteilt werden. Gerade das ist wegen der umfangreichen (und schweren) Fotoausr\u00fcstung aber immer ein besonderes Problem! Wie die Jahre vorher ist das Projekt \u201ePackliste\u201c nat\u00fcrlich nicht rechtzeitig fertig geworden. So wandert letztlich alles wieder nach bestem Gef\u00fchl in die drei gro\u00dfen Taschen.<!--more--><\/p>\n<h2>5. August, Dresden, Anreise<\/h2>\n<p>Morgens bin ich noch etwas aufgeregt, kurz nach 7 Uhr gibt es ein Balkonfr\u00fchst\u00fcck. Letztes Sachenpacken, immer wieder im Zweifel ob diese oder jene Kleinigkeit noch mit soll oder schon eingepackt ist oder, oder, oder&#8230; Neun Uhr f\u00fcnfzehn geht es endlich mit dem Taxi zum Bahnhof. Die Fahrt mit dem ICE ist wieder eine Tortur. Irgendwie ist es wie in einer grottigen RTL-Sendung. Eine leicht unterbelichtete Familie reicht, um den ganzen Wagon zu unterhalten! Endlich in Frankfurt beginnt der Check In bei Air Namibia fr\u00fcher als urspr\u00fcnglich ausgewiesen, so wird die Wartezeit weniger anstrengend als gedacht. Die sorgsam dokumentierten e-Ticket-Nummern brauchen wir nicht, wie versprochen auch die Kreditkartendaten nicht. P\u00e4sse auf den Tresen und das war\u00b4s.<\/p>\n<h2>6. August, Windhoek, Ankunft<\/h2>\n<p>Die Landung und die Einreise sind gewohnt unspektakul\u00e4r. Im Ankunftsbereich hat sich eine gro\u00dfe Traube gebildet. Jetzt wird\u2019s spannend. Vor \u00fcber einem Jahr hatte ich das Auto bestellt, inklusive Abholung. Sp\u00e4ter noch mal \u00fcbermittelt, mit welchem Flug wir kommen w\u00fcrden, mehr nicht. Keine gro\u00dfartigen Best\u00e4tigungsformulare, Buchungsnummern oder Anzahlungen. Ich suche in der Masse der Pappschilder-haltenden Abholer zunehmend verzweifelt nach unserem Namen. Erst nach meiner f\u00fcnften Ehrenrunde taucht das Schild etwas im Hintergrund auf. Ich melde mich kurz bei dem \u00e4lteren Schwarzen, dann gehe ich erst mal zum einzigen Geldautomaten. Mit der Botschaft, sie w\u00fcrden auch dann kein Geld bekommen, wenn sie es noch mehrmals versuchen mit ihren EC-Karten, der Automat akzeptiere nur Visa, komplementiere ich das P\u00e4rchen vor mir vom Automaten weg. Erwartungsgem\u00e4\u00df spuckt das Terminal Rand aus. Gut so, sonst h\u00e4tten wir uns auch noch darum in Windhoek k\u00fcmmern m\u00fcssen. Das Taxi, das uns nach Windhoek zum Fahrzeugverleih bringt, ist ein reichlich klappriges Teil mit gesprungener Windschutzscheibe. Der Hof des Verleihs ist winzig und mit drei Hiluxen voll ausgelastet. Das hatte ich mir gr\u00f6\u00dfer vorgestellt. Zwischen einem uralten und einem halbwegs aktuellen Modell steht \u201eunser\u201c Auto. Au\u00dfen voller Spuren treuer Dienste in hartem Gel\u00e4nde und innen so abgewohnt, dass mir heftige Zweifel kommen, ob ich nicht unseren Urlaub schon hier in den Sand gesetzt habe. Auf dem Kilometerz\u00e4hler leuchtet eine pralle 0 des Tageskilometerz\u00e4hlers. Die Schonbez\u00fcge \u00fcber den Sitzen sind nicht schmutzig aber auch schon so verwohnt, dass sie die v\u00f6llig durchgesessenen Sitze nur noch notd\u00fcrftig tarnen. Wir bekommen eine Einweisung mit Tipps zu verstopften Dieselfiltern und ausfallenden Batterien. Bei der Art, wie die zus\u00e4tzlichen elektrischen Einbauten verdrahtet sind, bin ich mir sicher, nicht mehr in Europa zu sein. Zwischendurch stelle ich mal die Cockpitanzeige auf den Kilometerz\u00e4hler und mir bleibt der Atem weg. 365 000 Kilometer. Der Motorraum macht aber einen guten Eindruck und die aufgezogenen Reifen sind auch in gutem Zustand. Im Laderaum finden sich Tisch, St\u00fchle und die \u00fcbrige Campingausstattung. Nichts davon erweckt den Verdacht, nicht schon ausgiebig erprobt zu sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01075_A800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-466\" alt=\"G12_01075_A800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01075_A800.jpg\" width=\"800\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01075_A800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01075_A800-300x129.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01075_A800-500x215.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Keine Sorge vor (neuen) Steinschl\u00e4gen im Lack &#8211; Schweller<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01194_HD_A800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-468\" alt=\"G12_01194_HD_A800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01194_HD_A800.jpg\" width=\"800\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01194_HD_A800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01194_HD_A800-300x129.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01194_HD_A800-500x215.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>\u00a0Nicht ganz taufrisch &#8211; Mantel einer Bremsleitung<\/h3>\n<p>Im B\u00fcro bekomme ich neben einem Kaffee noch einmal einen ausf\u00fchrlichen Vortrag zum schlechten Diesel in Botswana und eigentlich \u00fcberall, verbunden mit der Forderung, wir sollen auf alle Tankbelege das Kennzeichen schreiben und uns das vom Tankwart gegenzeichnen lassen. Der Mietvertrag ist englisch und weil wir ja eh keine Wahl haben, unterschreibe ich ihn ohne l\u00e4ngeres Studium des Kleingedruckten. Der Kilometerstand bei \u00dcbernahme ist \u00fcbrigens nicht darin vermerkt. Wir bekommen noch Unterst\u00fctzung bei der Planung unseres Einkaufs in Windhoek und Tipps, wo wir die Permits f\u00fcr Sesrim und die Blutkuppe in Windhoek bek\u00e4men, die w\u00e4ren n\u00e4mlich umgezogen. Tanken k\u00f6nnen wir gleich um die Ecke, der Tank w\u00e4re leer und so sollten wir das Fahrzeug auch zur\u00fcckbringen. Das ist mir zwar nicht recht, lieber ist mir \u201avoll bekommen, voll zur\u00fcckgeben\u2018, aber das funktioniert mit einem Zusatztank ohne eigene Anzeige nat\u00fcrlich schlecht. Die Tankanzeige ist schlie\u00dflich immer voll, egal ob ein oder 60 Liter im Zusatztank sind. Insgesamt fand ich die Einweisung ins Fahrzeug aber gar nicht schlecht, vor allem die Hinweise zu m\u00f6glichen Defekten und was dagegen zu tun sein k\u00f6nnte. (Auch wenn wir sp\u00e4ter nat\u00fcrlich genau mit solchen Dingen zu k\u00e4mpfen haben, die wir nicht besprochen hatten. \ud83d\ude09 ) Ebenso war die Bem\u00fchung um die Anschrift der neuen Residenz der Naturschutzbeh\u00f6rde f\u00fcr die Permits nett, auch wenn sie uns auf die falsche F\u00e4hrte locken sollte. Aus den Resten fr\u00fcherer Reisender bekamen wir noch zwei Gaskartuschen f\u00fcr unsere Gaslampe. Ein paar zus\u00e4tzliche Decken waren dann aber nicht mehr drin.<\/p>\n<p>Schon beim Rausrollen entpuppt sich das Fahrzeug als lahmer Esel. (Vor allem im Gegensatz zum j\u00fcngeren Modell, das wir zwei Jahre vorher von Europcar hatten.) Der Tankstopp zwei Blocks weiter verl\u00e4uft unspektakul\u00e4r, auch wenn ich irgendwie mehr bezahlt habe, als beim besten Willen in die beiden Tanks h\u00e4tte passen k\u00f6nnen :-\/<\/p>\n<p>Reichlich Stress machen wir uns anschlie\u00dfend beim Einkaufen. Immer in der Sorge, ja alles richtig zu machen, da wir ja die n\u00e4chsten 10 Tage an keinem gr\u00f6\u00dferen Supermarkt vorbei kommen w\u00fcrden. Die (wenn auch etwas halbherzig) vorbereiteten Einkaufslisten haben wir nat\u00fcrlich irgendwo im Gep\u00e4ck vergessen. Letztlich glaube ich, haben wir die H\u00e4lfte vergessen von dem, was wir h\u00e4tten einkaufen wollen.<\/p>\n<p>Der Tipp, das Ministerium sei umgezogen, stimmte und f\u00fchrte uns in eine bekannte Gegend, die Uhlandstra\u00dfe. Das Ministerium war nun tats\u00e4chlich dort \u2013 nur Permits gibt\u2019s nach wie vor am altbekannten Ort, Post Street Mall. Was mir aber erst nach einer Odyssee durch etliche B\u00fcros jemand erkl\u00e4ren konnte. Also Umsetzen ins Parkhaus der Mall. (Dort kurzes Zweifeln an der tats\u00e4chlichen lichten H\u00f6he mit Dachzelt \u2013 passte aber ohne Anschlag.) So kamen wir doch noch zu einem kurzen Stadtbummel. Eigentlich h\u00e4tte man sich noch l\u00e4nger in Windhoek herumtreiben k\u00f6nnen, aber irgendwie sind wir alle ziemlich k.o. vom Flug und leicht entnervt. So machen wir uns recht zeitig bereits nach Ondekaremba auf den Weg. Die Fahrt zieht sich dann ganz sch\u00f6n in die L\u00e4nge und ich bin heilfroh, kein entfernteres Ziel f\u00fcr den ersten Tag gew\u00e4hlt zu haben. Gegen Mittag sind wir auf der Farm und beziehen einen netten Doppelbungalow. Etwas antriebslahm organisieren wir uns. Technik aus den verschiedenen Taschen zusammensammeln, Lebensmittel und Ausr\u00fcstung m\u00f6glichst sinnvoll verstauen und nat\u00fcrlich probeweise die Zelte aufbauen. Noch k\u00f6nnten wir schlie\u00dflich (mit vertretbarem Aufwand) zum Verleiher zur\u00fcck. Nach anf\u00e4nglicher Skepsis nimmt das Puzzle dann doch die gew\u00fcnschte Gestalt an und es bleiben auch nicht allzu viele Gest\u00e4ngeteile \u00fcbrig. (Im Grunde ist das Aufbauen idiotensicher, das Zelt wird nach entfernen der Abdeckung einfach nur aufgeklappt. Etwas irritierend waren nur die unterschiedlichen seitlichen Abspannungsgest\u00e4nge, da wir zwei verschiedene Typen von Dachzelten auf dem Auto haben.)<\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/IX120_01851_800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-471\" alt=\"IX120_01851_800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/IX120_01851_800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/IX120_01851_800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/IX120_01851_800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/IX120_01851_800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Aufbauprobe<\/h3>\n<p>Bei der Erforschung der Unterkunft sto\u00dfen meine Frau und mein Sohn auf Druckluft-Hupen und am\u00fcsieren sich k\u00f6stlich dar\u00fcber. Dass die angeschafft wurde, weil kurz vorher ein \u00dcberfall auf einen Bungalow stattgefunden hatte, der vom Haupthaus unbemerkt geblieben war, behalte ich aber bis zur Abreise lieber f\u00fcr mich ;-).<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbringen wir mit nettem Smalltalk mit den Gastgebern und lesen. Die e-bookreader erregen nicht nur das Interesse der Gastgeber, sondern machen endlich auch ausschweifende Literaturauswahl ohne Gewichtsprobleme m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Landschaftlich hat die Farm, zumindest in der unmittelbaren Umgebung, nichts zu bieten \u2013 aber das hatte ja auch niemand erwartet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>7. August, s\u00fcdw\u00e4rts<\/h2>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck ist nett, ohne H\u00f6hen und Tiefen, bis auf den Milipap vielleicht, der es meinem Sohn echt angetan hat. Gegen 9:30 Uhr und damit etwas sp\u00e4ter als geplant, kommen wir weg, was aber weniger an unserer Tr\u00e4gheit als am Gespr\u00e4ch mit dem Gastgeber lag.<\/p>\n<p>Ich finde es auch immer wieder nett, mit den Gastgebern ins Gespr\u00e4ch zu kommen und neben Neuigkeiten zum Land erf\u00e4hrt man auch immer wieder etwas \u00fcber andere Farmen und Ver\u00e4nderungen. Diesmal zum Beispiel \u00fcber die Milchpreisentwicklung der letzten 10 Jahre \ud83d\ude09 und nat\u00fcrlich den Umgang der Menschen miteinander. Dabei blieb auch der Begriff \u201eApostel\u201c f\u00fcr seine farbigen Farmmitarbeiter h\u00e4ngen, wegen der biblischen Vornamen.<\/p>\n<p>Vor uns liegt die l\u00e4ngste Etappe des Urlaubs, das ist in der Planung dann doch nicht optimal gelungen. Aber zwischen Windhoek und dem Red Dune Camp habe ich einfach nichts passendes gefunden. Gleich auf den ersten Kilometern, bei ung\u00fcnstigem Seitenwind, f\u00e4llt uns das starke Windger\u00e4usch auf der Fahrerseite sehr unangenehm auf. Die T\u00fcren sind nach einem Unfall mal gerichtet worden. Ganz die urspr\u00fcngliche japanische Pr\u00e4zision hat man dabei, deutlich h\u00f6rbar, nicht mehr erreicht.<\/p>\n<p>In, genaugenommen um Dorbabis herum, verfahren wir uns. Die Abzweigung erschien irgendwie komisch. Die angegebene Tankstelle ist nicht zu finden, daher folgen wir irrt\u00fcmlich noch ein St\u00fcck der Teerstra\u00dfe. Was letztlich ein t\u00fcchtiger Umweg wurde. Daf\u00fcr ist das St\u00fcck D-Stra\u00dfe mit endlos vielen Gattern eine sch\u00f6ne Abwechslung! Die Strecke hat ansonsten wenig zu bieten und von den Orten, durch die wir kommen, l\u00e4dt keiner zum Verweilen ein.\u00a0Stampriet hat einen Supermarkt, eine Tankstelle und eine ATM. Dort h\u00e4tten wir noch einmal tanken sollen und Geld holen, aber es lungerten ein Haufen Leute herum und so dringend sah ich den Bedarf dann doch nicht.<\/p>\n<p>Im Flusstal wird die Landschaft netter. Die Strecke bis zum Red Dune Camp zieht sich doch noch lange hin. Zun\u00e4chst fahren wir am Haupthaus der Farm vorbei, alles sieht irgendwie sehr verlassen und gar nicht wie erwartet aus. Ein farbiger Hausangestellter findet sich dann aber doch, um uns zu begr\u00fc\u00dfen. \u201eDie Betreiber sind in dringlicher Angelegenheit in Windhoek\u201c, bekommen wir auf einem vorbereiteten Brief mitgeteilt. Wir bekommen den Weg zum Camp erkl\u00e4rt und kaufen noch Feuerholz. Der Weg zur D\u00fcne ist h\u00fcbsch, allerdings erwischen wir die falsche Auffahrt und landen (zugegeben mit M\u00fch und Not, nicht doch stecken zu bleiben) auf der Campsite 2. Auf der Skizze gezeigt hatte man uns aber die Campsite 1 und die ist bestimmt auch viel sch\u00f6ner, beschlie\u00dft meine Frau. Also die D\u00fcne wieder herunter, n\u00e4chste Auffahrt suchen und neuen Anlauf genommen. Das Auto qu\u00e4lt sich ganz sch\u00f6n durch den tiefen Sand, aber wir schaffen es letztlich doch. Ich war einfach zu faul, den Luftdruck zu senken f\u00fcr die eine D\u00fcne. Dabei ist es in der \u201eBedienungsanleitung\u201c f\u00fcrs Camp extra und nicht ganz grundlos, empfohlen worden. Letztlich halfen wohl auch die extrem grobstolligen Reifen. Mit viel Schwung allein war wegen der Kurve in der Auffahrt jedenfalls nichts zu machen. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16952_HD_800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-473\" alt=\"7D_16952_HD_800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16952_HD_800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16952_HD_800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16952_HD_800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16952_HD_800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Red Dune Camp<\/h3>\n<p>Die Campsite 1 ist eine tolle Anlage, auch wenn der Charme schon etwas br\u00f6ckelt und einiges inzwischen der sanften \u00dcberholung bed\u00fcrfte. Die Sundowner-Terrasse ist sehr sch\u00f6n, die Sperrholzplatten wellen sich aber schon so, dass man mit dem Stuhl etwas r\u00fccken muss, bis es passt. Aber was soll\u2018s!<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16971_A800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-476\" alt=\"7D_16971_A800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16971_A800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16971_A800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16971_A800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16971_A800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Sonnenterrasse<\/h3>\n<h3><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16961_HD_A800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-478\" alt=\"7D_16961_HD_A800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16961_HD_A800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16961_HD_A800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16961_HD_A800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16961_HD_A800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3>Bad<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16963_HD_A800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-481\" alt=\"7D_16963_HD_A800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16963_HD_A800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16963_HD_A800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16963_HD_A800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_16963_HD_A800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3>und Toilette<\/h3>\n<p>Fotografisch ist allerdings wenig zu holen. Mein Sohn soll noch Englisch- Ferien\u00fcbungen machen und es gibt die \u00fcbliche Missstimmung dabei.<\/p>\n<p>Das Feuer brennt sehr gut, da wir aber (Anf\u00e4ngerfehler) erst mit der Dunkelheit angez\u00fcndet haben, braucht es bis zur Glut (und damit bis zum Essen) seine Zeit. Es gibt Kn\u00fcppelkuchen, Fleisch und Bratw\u00fcrstchen. Allerdings ist es inzwischen bitter kalt! Am Ende gibt es kaum etwas, was wir nicht anhaben.<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17038_HD_800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-474\" alt=\"7D_17038_HD_800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17038_HD_800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17038_HD_800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17038_HD_800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17038_HD_800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>\u00a0Brai (Grillen) in der Feuerstelle &#8211; in dicken Wintersachen<\/h3>\n<p>Ph\u00e4nomenal ist nat\u00fcrlich der Sternenhimmel! (Dank der inzwischen omnipr\u00e4senten Telefonsendemasten ist es allerdings auch nicht mehr ganz frei von k\u00fcnstlichen Lichtern.) Gegen 21 Uhr fl\u00fcchten wird dann vor der K\u00e4lte ins Zelt.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Gaskocher taugt kaum zum Zahnputzwasser anw\u00e4rmen, zum Kochen hat das Ding (bei der Umgebungstemperatur) n\u00e4mlich reichlich wenig Leistung. Das sieht schlecht f\u00fcr den Morgentee aus :-\/. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17039_HD_A800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-484\" alt=\"7D_17039_HD_A800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17039_HD_A800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17039_HD_A800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17039_HD_A800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17039_HD_A800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17042_HD_800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-485\" alt=\"7D_17042_HD_800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17042_HD_800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17042_HD_800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17042_HD_800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17042_HD_800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>\u00a0Raureif auf den Fahrzeugspuren und Holzfl\u00e4chen<\/h3>\n<h2><\/h2>\n<h2>8. August, Kalahari Feinfrost<\/h2>\n<p>Die Nacht ist kalt. Als ich in der Nacht mal ums Auto will, blakt der Vollmond vom Himmel und es ist fast hell genug zum Zeitunglesen.<\/p>\n<p>Die halbe Nacht k\u00e4mpfe ich mit mir, mich noch einmal aus dem Schlafsack zu sch\u00e4len um Socken \u00fcberzuziehen oder lieber im (halbwegs) Warmem zu bleiben. Faulheit siegt.<\/p>\n<p>Morgens kann aber keiner von uns auf eine erholsame Nacht zur\u00fcckblicken, es war deutlich unter 0\u00b0C kalt und die Matten des Dachzeltes isolieren genau so schlecht wie sie unbequem sind! Auf den K\u00e4mmen der Reifenspuren strahlt Reif im Morgenlicht und auch die Bretter der Gep\u00e4ckablage sind mit einer Reifschicht \u00fcberzogen. Mit klammen Fingern versuche ich, Teewasser hei\u00df zu bekommen \u2013 ein schier aussichtsloses Unterfangen bei der schlechten Heizleistung des Gasgemischs. Es reicht gerade so f\u00fcr lauwarmes Granulatgetr\u00e4nk. Wir haben Fr\u00fchst\u00fcck unten in der Farm gebucht. Daher packen wir gleich zusammen und sind gegen 8:30 Uhr am Rollen. Hinab ist die D\u00fcne nat\u00fcrlich kein Problem.<\/p>\n<p>Der Hausangestellte erwartet uns schon mit laufendem Kompressor, um wie angek\u00fcndigt den Reifendruck wieder auf Schotterpistenniveau zu bringen. Da wir zum Ablassen zu faul waren, brauchen wir aber nat\u00fcrlich keinen Pumpservice und so schaltet er seinen Kompressor etwas irritiert wieder aus.<\/p>\n<p>Der Fr\u00fchst\u00fccksraum ist nett vorbereitet, aber wieder viel k\u00e4lter als es inzwischen drau\u00dfen ist. (Bl\u00f6derweise habe ich meine dicke Jacke in der w\u00e4rmenden Morgensonne oben im Camp schon weg gepackt.) Wir fr\u00fchst\u00fccken lang und ausgiebig. So ist es schon 9:45 Uhr, als wir endlich loskommen.<\/p>\n<p>Die Strecke bis Mata-Mata ist doch ganz sch\u00f6n weit, hier stimmt irgendwie meine Reiseplanung auch nicht ganz. Immerhin ist das letzte St\u00fcck landschaftlich wieder recht nett. An der Grenzstation ist nichts los und im Grunde sind auch alle sehr freundlich. Die Dame im Office neigt jedoch zur B\u00e4rbei\u00dfigkeit, als ich (Dummer Fehler!) scherzhaft den vielen Papierkram res\u00fcmiere. Mit ein paar lobenden Worten \u00fcber Land und Leute l\u00e4sst sie sich aber bes\u00e4nftigen. Da war ich wohl so naiv gewesen anzunehmen, dass hier auf dem Landweg nicht genau der gleiche Papierkram erledigt werden m\u00fcsste wie bei der Einreise am Flughafen.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen werden wir am Auto noch nach Feuerholz gefragt, mit Blick auf den bis zur Decke chaotisch rappelvollen Laderaum verzichtet der Beamte aber auf eine Kontrolle.<\/p>\n<p>Auf s\u00fcdafrikanischer Seite sind die Damen im B\u00fcro noch freundlicher. Der Papierkram ist zwar auch irgendwie nicht weniger, aber es ist unterhaltsamer. (Und ich trete mit ein paar scherzhaften Kommentaren auch nicht gleich in ein Fettn\u00e4pfchen.) Mit meinen Buchungen ist alles Okay und nat\u00fcrlich fragt wieder Niemand nach den bei der Buchung angegebenen Passnummer &#8211; der Name reicht. Gut, dass ich alles schon online bezahlt habe, auch die Parkgeb\u00fchren, unsere Vorr\u00e4te an Rand sind leider nicht so \u00fcppig.<\/p>\n<p>\u201eNamibia is one houre behind us.\u201c steht gro\u00df auf einer Hinweistafel \u2013 nein keine tiefer versteckter Sinn, zwischen den beiden L\u00e4ndern herrscht einfach nur eine Stunde Zeitverschiebung wegen der Sommerzeit.<\/p>\n<p>Kurz vor Mata-Mata hatte sich die Tankanzeige begonnen zu bewegen, der Zusatztank ist also leer. Da ich in Sachen Treibstoff kein Risiko eingehen will und wir den Tankstop in\u00a0Stampriet verpasst haben, tanken wir hier. Diesel ist hier in RSA leider teurer (f\u00fcr die 70 Liter werde ich 900 Rand los) als in Namibia und das dezimiert auch unseren ohnehin schon begrenzten Bargeldvorrat weiter. Bei Tanken riecht es stark nach Diesel aber das beunruhigt mich hier noch nicht, ist an einer kleinen afrikanischen Tankstelle auch nicht wirklich ungew\u00f6hnlich.<br \/>\nWir m\u00fcssen anschlie\u00dfend noch etwas warten, bis der kleine Laden neben der Tankstelle nach der Mittagspause wieder \u00f6ffnet und decken uns dort mit einigen Vorr\u00e4ten, besonders Fleisch und Holz f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage ein.<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17071_HD_800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-498\" alt=\"7D_17071_HD_800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17071_HD_800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17071_HD_800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17071_HD_800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17071_HD_800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Begr\u00fc\u00dfungsstr\u00e4u\u00dfe im KTP<\/h3>\n<p>Der KTP ist landschaftlich sch\u00f6n, mit seinem Revier, dem die Stra\u00dfe folgt. L\u00f6wen gibt\u2019s nat\u00fcrlich nicht! Strau\u00dfe, Gnus, Springb\u00f6cke, Streifenh\u00f6rnchen, Schakale, L\u00f6ffelhunde und eine Eule sind die \u201eAusbeute\u201c der ersten Strecke im Park. Unser erstes Ziel im Park ist das Wildernescamp Urikaruus. Statt eines Zaunes rings herum stehen die H\u00fctten auf Stelzen und sind alle Zug\u00e4nge mit Drahtt\u00fcren und Maschendraht gesichert. Das Auto findet seinen Stellplatz unter der Schlafh\u00fctte. Beim Ausladen f\u00e4llt mir auf, das es immer noch deutlich nach Diesel riecht.<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01148_HD800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-499\" alt=\"G12_01148_HD800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01148_HD800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01148_HD800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01148_HD800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/G12_01148_HD800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17106_HD800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-500\" alt=\"7D_17106_HD800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17106_HD800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17106_HD800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17106_HD800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17106_HD800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17109_HD800.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-501\" alt=\"7D_17109_HD800\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17109_HD800.jpg\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17109_HD800.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17109_HD800-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17109_HD800-500x281.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nDen Nachmittag verbringen wir entspannt auf der Sonnenterasse, viele Tiere gibt es aber leider nicht zu sehen. Auf dem Balkon der K\u00fcche gibt es einen Grill und man schaut auf das kleine, nachts beleuchtete, Wasserloch des Camps. Zur Blauen Stunde nach Sonnenuntergang kommt eine Giraffe und stellt sich recht fotogen zum Mond auf. Irgendwie bekomme ich es aber nicht rechtzeitig hin, mit dem Fotografieren und so zieht sie beleidigt davon und l\u00e4sst mich ohne Giraffe-mit-Vollmond-Bild zur\u00fcck.<a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17101_RAW.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-442\" alt=\"7D_17101_RAW\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17101_RAW.jpg\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17101_RAW.jpg 800w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17101_RAW-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/7D_17101_RAW-450x300.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Abendstimmung &#8211; Blick vom Balkon in Urikaruus<\/h3>\n<p>Im Schlafraum ist abends ein seltsames Fauchen zu h\u00f6ren \u2013 wie zu von Flederm\u00e4usen wenn sie sich in ihren Felsrissen gest\u00f6rt f\u00fchlen. Zu entdecken ist jedoch, trotz intensiver Suche, kein Tier. Was soll\u2018s, f\u00fcr Schlangen w\u00e4re es ohnehin viel zu kalt! Die Nacht schlafen wir in den Betten besser als im Zelt aber es wird wieder bitter kalt. So kalt, dass auch Bewegung drau\u00dfen am Wasserloch Niemanden ernsthaft aus dem angew\u00e4rmten Bett auf den hundekalten Balkon zu locken vermag. -6 \u00b0C kalt ist es in dieser Nacht!<\/p>\n<p>Red Dune Camp: <a href=\"http:\/\/eissner-dresden.de\/namibia_red-dune-camp.html\">mehr Informationen<\/a><br \/>\nUrikaruus Wildernes Camp: <a href=\"http:\/\/eissner-dresden.de\/rsa_urikaruus.html\">mehr Informationen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=507#more-507\">weiterlesen im Teil III<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>-&gt; Teil I 4. August, Dresden, Vorabend Nun stehen die Taschen im Wohnzimmer, nur das Handgep\u00e4ck muss noch verteilt werden. Gerade das ist wegen der umfangreichen (und schweren) Fotoausr\u00fcstung aber immer ein besonderes Problem! 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