{"id":900,"date":"2014-04-02T20:46:10","date_gmt":"2014-04-02T19:46:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=900"},"modified":"2014-04-03T20:01:12","modified_gmt":"2014-04-03T19:01:12","slug":"island-winter-2014-teil-i-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=900","title":{"rendered":"Island \u2013 Winter 2014 | Teil II"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=885\">zum Teil I<\/a><\/p>\n<h3><strong>Der S\u00fcden<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14772_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-902\" alt=\"6D_14772_400\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14772_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14772_400.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14772_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Die erste Etappe f\u00fchrte von Keflavik \u00fcber die Halbinsel Reykjanes entlang der S\u00fcdk\u00fcste nach V\u00edk \u00ed M\u00fdrdal. Das Wetter war freundlich, aber es wehte ein sehr steifer, kalter Wind. Zun\u00e4chst ging es quer \u00fcber die Halbinsel und dann entlang der K\u00fcste in Richtung Selfoss.<!--more--> Hier tanke ich zum ersten mal und \u00fcberzeuge mich drei mal, auch wirklich Diesel in den Tank zu f\u00fcllen. Das man in Island die PIN f\u00fcr die Kreditkarte beim Tanken braucht, kannte ich ja schon. Am kurzen Abzweig zum Urri\u00f0afoss g\u00f6nne ich mir eine Fotopause. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14781_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-904\" alt=\"Urri\u00f0afoss\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14781_400.jpg\" width=\"400\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14781_400.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14781_400-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nAllerdings wird das Ufer am Wasserfall schon von zwei Fotografengruppen belagert. Das raubt mir die Lust (und auch den Platz) an einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Motiv. Ein paar Fotos aus der Hand, dann ziehe ich wieder ab. Am Seljalandsfoss fahre ich gleich vorbei, kein Licht, und das winterliche Umfeld scheint mir hier nicht sehr attraktiv. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14797_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-903\" alt=\"6D_14797_400\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14797_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14797_400.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14797_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\nAn den S\u00fcdw\u00e4nden der ehemaligen Steilk\u00fcste gab es dann aber ein paar nette kleinere F\u00e4lle mit h\u00fcbschen Vereisungen der umliegenden Felsstrukturen. Mein n\u00e4chstes Ziel war der Sk\u00f3gafoss. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14885_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-906\" alt=\"Skogafoss\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14885_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14885_400.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_14885_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Es war gegen 11 Uhr und die Sonne hatte wegen der d\u00fcnnen Schleierwolken nicht genug Kraft, um einen Regenbogen in die Gischt zu zaubern. Trotzdem blieb der Fall ein gutes Motiv und die scheinbar wenigen M\u00f6glichkeiten, ihn zu fotografieren boten trotzdem einige Variationen. Leider war kurz vor mir ein Bus gestrandet und es war entsprechend voll. Einige Zeit sp\u00e4ter wurde es endlich leerer. Ungef\u00e4hr eine Stunde besch\u00e4ftige ich mich dort, bevor ich weiterfahre in Richtung Vik.<\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15322_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-907\" alt=\"6D_15322_400\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15322_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15322_400.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15322_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Dyrh\u00f3laey<b>,<\/b> der schwarze Strand von Reynisfjara und die Klippen waren die bestimmenden Motive hier. Die Ecke mit den Basalts\u00e4ulen und dem Blick hin\u00fcber zu den markanten Klippen war leider so dicht von einer Fotografengruppe belagert, das sich keine sinnvolle personen- oder stativbeinfreie Einstellung machen lie\u00df. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15289_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-908\" alt=\"Dyrh\u00f3laey im Sturm\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15289_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" \/><\/a>Nach einigen Wechseln erlebte ich einen netten aber nicht spektakul\u00e4ren Sonnenuntergang mit Blick zum Kap Dyrh\u00f3laey. Der Sturm von Norden her hielt den ganzen Nachmittag und Abend \u00fcber an. Er peitschte die Wellen und machte leider auch l\u00e4ngere Belichtungen schwierig. Die anderen Fotografen hatten sich inzwischen weiter \u00fcber den Strand verteilt und standen damit eigentlich immer irgendwie im Weg.<br \/>\nF\u00fcr die \u00dcbernachtung hatte ich mich wegen des Preises f\u00fcr das Welcome Hotel und gegen das Hotel \u201eV\u00edk \u00ed M\u00fdrdal\u201c vom letzten mal entschieden. Die Entscheidung tat mir sofort leid, die 30 Euro Aufpreis h\u00e4tte es mir wert sein sollen! Nicht das das Welcome wirklich mies gewesen w\u00e4re, aber kein Vergleich zum tollen \u00a0\u201eV\u00edk \u00ed M\u00fdrdal\u201c. In der Nacht versuchte ich mehrmals, einen Blick aus dem kleinen Fenster zu erhaschen, aber es waren nicht mal Sterne zu sehen. Am Morgen war es zwar noch sehr windig, aber aufgeklart. Leider hatte ich mich mit der notierten Sonnenaufgangzeit v\u00f6llig vertan und die Sonne schickte sich schon an, \u00fcber die Felsen am Horizont zu steigen. Statt nach Dyrh\u00f3laey schaffte ich es gerade noch zum Stadtstrand. Das war nat\u00fcrlich \u00e4rgerlich! Das magere Fr\u00fchst\u00fcck lie\u00df mich noch einmal wehm\u00fctig \u00fcber meine Hotelwahl nachdenken, dann ging es weiter in Richtung Osten. <\/b><b><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15706_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-913\" alt=\"6D_15706_400\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15706_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15706_400.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15706_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><br \/>\n<\/b><b>Der gro\u00dfe M\u00fdrdalsandur war v\u00f6llig verschneit. An vielen Stellen trieb der Sturm Schnee \u00fcber die Stra\u00dfe. Das gro\u00dfe bemoste Lavafeld ist mit dem vielen Schnee leider nicht sehr fotogen. Ich hielt mich auch nicht lange unterwegs auf, wollte das sonnige Wetter schlie\u00dflich noch f\u00fcr die <\/b>Fja\u00f0r\u00e1rglj\u00fafur Schlucht<b> nutzen. Nach dem kurzen St\u00fcck \u00fcber die unbefestigte Stra\u00dfe (sicher auch mit PKW machbar) erreiche ich den Parkplatz <b>a<\/b>m unteren Ende der Schlucht. <a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15606_400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-910\" alt=\"Fja\u00f0r\u00e1rglj\u00fafur Schlucht\" src=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15606_400.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15606_400.jpg 400w, https:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/6D_15606_400-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Das war doch anders und viel weniger spektakul\u00e4r, als ich es mir vorgestellt hatte. Der angeblich schwierige und im Winter kaum machbare Abstieg in die Schlucht von der Br\u00fccke aus nahm sich v\u00f6llig harmlos und gut ausgebaut aus. Zuerst aber folgte ich dem Rand ein wenig hangaufw\u00e4rts, um von <b>o<\/b>ben einige Blicke in die Schlucht zu werfen. Zun\u00e4chst war ich noch skeptisch, die Wathose auszupacken und von unten in die Schlucht zu gehen. Was sollte es, wenn ich schon mal da war. Der erste Einsatz der Wathose (dicke Neoprenhose, Dam Fighter Pro neopren Wathosen ) war nat\u00fcrlich spannend. Selbst im Eiswasser erwies sich die Hose als angenehm warm und die Stiefel als trittsicher. Trotzdem war das <b>E<\/b>insteigen in den Fluss \u00fcber die B\u00f6schungen und Eisr\u00e4nder jedes mal etwas schwierig. Man musste mehrmals den Fluss queren und ein ganzes St\u00fcck auch direkt im Fluss waten, um dem Canyon zu folgen. Den Vergleich mit den Narrows im Zion fand ich dann aber doch v\u00f6llig \u00fcbertrieben. Die Lichtverh\u00e4ltnisse waren bei dem sonnigen Wetter schwierig, das geht bei bew\u00f6lktem Himmel sicher etwas besser. So waren die Kontraste doch sehr hoch und kaum mit einer Belichtung zu bew\u00e4ltigen.<br \/>\nWeiter ging es in Richtung J\u00f6kulsarlon. Das Wetter hielt sich tapfer und ich hatte irgendwie den <b>D<\/b>rang, unbedingt noch bei Sonne an der Eislagune anzukommen. Daher fahre ich am Abzweig zum Sfatifoss und dann auch an der Zufahrt zum <\/b>Svinafellsj\u00f6kull<b> vorbei. Zwischendurch zog der Himmel zu, kurz vor J\u00f6kulsarlon aber schien wieder die Sonne.<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eissner-dresden.de\/blog\/?p=924\">Weiter zu Teil III<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zum Teil I Der S\u00fcden Die erste Etappe f\u00fchrte von Keflavik \u00fcber die Halbinsel Reykjanes entlang der S\u00fcdk\u00fcste nach V\u00edk \u00ed M\u00fdrdal. Das Wetter war freundlich, aber es wehte ein sehr steifer, kalter Wind. 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