Reisebericht Namibia Teil VII

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17. August
Ich habe gut geschlafen. Der Wind heulte zwar die ganze Nacht, aber wir stehen zwischen den Bäumen sehr gut geschützt und die Abspannungen haben sich bewährt. (10 Meter Reepschnur aus dem Kletterfundus mit einem Figure-nine-Carabiner zum spannen). Es war sogar relativ warm, so warm, dass ich Socken und dicken Pullover während der Nacht auszog. Dafür ist es früh kühl, sehr windig und die Sonne hat wenig Kraft. Wir frühstücken gemütlich (mit den Stühlen der Sonne hinterherziehend), aber es dürfte auch gern etwas wärmer sein! Erstaunlich zeitig kommt ein Farmarbeiter und räumt auf der Campsite auf. Davon ein wenig getrieben 😉 rollen wir auch bald nach Norden in Richtung Büllsport.
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Reisebericht Namibia Teil VI

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Oryx

Oryx vor einer der Dünen auf der Fahrt zum Sossus Vlei

Dort kommen wir gegen Mittag an. Der erste Weg führt in den Store an der Tankstelle, wo wir Feuerholz und Lebensmittel kaufen. Viel wichtiger aber sind Kaffee und Apple Pie! Lecker! Dann fahren wir durch das äußere Tor in den Park. Zumindest versuchen wir das, am Tor stauen sich die herausfahrenden Fahrzeuge, ohne dass wir daran vorbei kämen. Eine kleine Ewigkeit später hat der Kontrollposten Erbarmen und lässt uns sorgsam registriert einfahren. An der Camp-Rezeption ist gerade niemand, aber die Dame vom NWR will immerhin unser Permit sehen. Sie stellt fest, dass wir in Windhoek zu viel bezahlt haben, zu ändern wäre das aber nicht mehr. Naja, es gibt Schlimmeres – hängende Kupplungen und kaputte Tanks zum Beispiel 😉

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Reisebericht Namibia Teil V

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13. August
Die Nacht ist anstrengend. Der Wind heult böig und die Zeltplanen schlagen laut. Kurz nach Mitternacht versuche ich, draußen notdürftig die flatternden Teile besser abzuspannen. Es nützt indes wenig. Erst gegen 2 Uhr schläft der Wind endlich ein. Trotzdem ist die Stimmung am Morgen bestens. Mit den neuen Decken unter der dünnen Matratze hat meine Frau viel besser schlafen können und die Nacht war zwar unruhig, aber doch deutlich milder gewesen als die letzten. Wir haben keine Eile, lassen uns Zeit und rollen erst gegen 9:30 los nach Aus.

Frühstück im Klein-Aus-Vista Camp

Frühstück im Klein-Aus-Vista Camp

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Reisebericht Namibia Teil IV

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11. August

Wie üblich müssen wir das Zimmer bis 9 Uhr geräumt haben. Ruhe am Morgen ist also nicht drin. Wir frühstücken, dann ist auch schnell das Auto eingeräumt und wir starten kurz nach 9 Uhr in Richtung Mata Mata.
Sobald wir wieder im Tal sind, gibt es auch wieder Tiere zu sehen. Neben den üblichen Oryxen, Straußen, Gnus und Springböcken fahren wir an einer Kolonie Erdmännchen vorbei. Toll! Die fehlten noch in unsere Sammlung 😉7D_17568_HD800
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Reisebericht Namibia Teil III

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8. August, KTP

Das Frühstück wäre nett gewesen – wenn es nicht so kalt gewesen wäre! Die Nachbarn sind lange weg, während wir uns noch mühen, alles wieder ins Auto zu laden. Kurz nach 9 Uhr kann ich auschecken gehen. Alles ist verstaut und es kann losgehen. Hinten am Auto riecht es allerdings immer noch nach Diesel. Bei der abschließenden Kontrollrunde ums Auto finde ich zwar nicht den Grund für den Dieselgeruch, aber dafür hat der Reifen hinten links deutlich zu wenig Luft!7D_17109_HD_A800

Fast platt, der Reifen hinten links

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Reisebericht Namibia Teil II

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4. August, Dresden, Vorabend

G12_01068Nun stehen die Taschen im Wohnzimmer, nur das Handgepäck muss noch verteilt werden. Gerade das ist wegen der umfangreichen (und schweren) Fotoausrüstung aber immer ein besonderes Problem! Wie die Jahre vorher ist das Projekt „Packliste“ natürlich nicht rechtzeitig fertig geworden. So wandert letztlich alles wieder nach bestem Gefühl in die drei großen Taschen. Weiterlesen

Reisebericht Namibia Teil I

Selbstfahrer mit Dachzelt | Reisebericht Namibia/RSA 2012

Die Geschichte dieser Reise beginnt natürlich bereits viel früher. Vielleicht auf jenen letzten Kilometern vom Waterberg zurück nach Windhoek 2010? Vielleicht aber auch schon auf den Kilometern der ersten niedrigen Kalahari-Dünen auf unserer ersten Namibiareise am zweiten Tag. Es gibt Landschaften, die behält man im Herzen, und davon gibt es einige, die lassen einen auch nie wieder los.Pad (Piste), Kalahari, Namibia Weiterlesen